Das Leben bunt organisieren

Unser Leben ist voll mit Terminen. Da verliert man schnell mal den Überblick. Ein Kalender ist für viele die erste Wahl, wenn es ums Organisieren geht, damit man auch ja nichts vergisst. Ich trage schon seit vielen Jahren alles rund um Arbeiten, Uni, Dates und Aufgaben in meine Kalender ein. Jetzt habe ich ein neues Schmuckstück: Meinen ersten Filofax.

Der Ringbuch-Wahnsinn kursiert schon seit einer ganzen Weile im Netz und vor allem auf Instagram. Zahlreiche Posts mit farbig gestalteten Kalenderseiten, den neuesten Stempeln und Organisationsspielereien sind hier zu finden. Was hat es also mit diesem Trend auf sich?
Filofax erfreut sich zwar vor allem aktuell einer großen Popularität, allerdings wurde das Londoner Unternehmen bereits 1921 gegründet. Filofax produziert Organisationssysteme – Kalender und Notizbücher – überwiegend aus Leder und mit Ringmechanik. Inzwischen gibt es etliche Modelle in verschiedenen Größen, Farben und Materialien. Passend zu den Ringbüchern gibt es natürlich Zubehör und somit unzählige Möglichkeiten der Gestaltung, um das Produkt seinen eigenen Bedürfnissen anzupassen.
Ich habe mich für eine günstige Version des Filofax entschieden: Domino Patent Personal. Für mich ist die Größe perfekt, schließlich soll das Schmuckstück auch in die Handtasche passen und mich überall hin begleiten. Und die Farbe „Hot Pink“ ist ein absoluter Hingucker!
 
 
Geliefert wurde mein Filofax mit Kalendereinlagen, einem transparenten Trennblatt, dem Lineal bzw. Lesezeichen, buntes Notizpapier, einer Hülle, To-Do Blättern, Adress-Blättern und Registern bzw. Dividern. Außerdem lassen sich in den zwei Seitentaschen Fotos, Eintrittskarten und Zettel unterbringen.
Damit ist man zwar schon ziemlich gut ausgestattet, aber jetzt fängt der kreative Teil erst an. Es gibt so viele Möglichkeiten seinen Filofax zu gestalten. Das ist natürlich kein Muss, aber ich bastle unheimlich gerne und kann mich dabei richtig entspannen.
 
Für mein Deckblatt zum Beispiel habe ich Stoffreste, Perlen und Papier verwendet und das Ganze in einer Hülle angeordnet. Ich wollte farblich einfach in rosa Tönen bleiben, damit es nicht zu unruhig wird.
Außerdem habe ich ein paar Divider mithilfe von Karteikarten, meinem Drucker und einem Locher selbst gebastelt.
Diese Sortierung nach Themen war mir sehr wichtig, da mich genau dies an gebundenen Kalendern immer tierisch genervt hat. Zwar benutze ich Notizbücher, aber man kann ja schlecht zwei Notizbücher sowie einen Buchkalender mit sich rumschleppen, denn in die Handtasche muss noch genug anderer Kram. Die Folge war bei mir sehr oft, dass ich dachte: „Mist, du willst jetzt eine Blog-Idee in dein Strich-nach-Faden-Notizbuch schreiben, hast es aber nicht dabei!“ Genauso wenig mag ich es, wenn im Notizbuch totales Chaos herrscht, bei dem man auf eine Seite etwas von der Uni kritzelt, auf die nächste einen Gedanken und dann Geschenkideen. Das ist mir viel zu wirr und unübersichtlich. Daher bin ich mit den Registern bis jetzt super zufrieden. So kommt Ordnung in mein Leben, meine Ideen und Pläne.

 

Durch die – wie ich finde – super praktische Ringbuchmechanik, habe ich detailverliebte Bastlerin auch die Möglichkeit kleine Sprüche oder Karten einzufügen und immer wieder auszutauschen, je nach Stimmung. Ich liebe solche Kleinigkeiten. Die Kärtchen habe ich mit dem MacBook gestaltet und auf Karteikarten ausgedruckt. Bei der Gestaltung habe ich kleine Bilder und Sprüche gewählt, die mich motivieren und inspirieren.
 
Auch bei den einzelnen Kalenderseiten ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Aufkleber, ausgedruckte Bildchen, Washi-Tape und bunte Stifte machen es möglich. Zusätzlich schreibe ich unterschiedliche Themen gerne auch in unterschiedlichen Farben. So nutze ich Rot für Arbeit, Silber für Geburtstage, Pink für private Dates und Lerneinheiten markiere ich mit einem Textmarker. Stabilo-Stifte sieht man leider auf der anderen Seite durch, da die Blätter wirklich relativ dünn sind. Mir macht das nicht groß was aus, weil so ein Kalender für mich ruhig „benutzt“ aussehen kann.

 

 

Am Anfang war ich sehr skeptisch was den Platz für Eintragungen betrifft. Ich finde 1 Woche auf 2 Seiten eigentlich sehr knapp bemessen, um wirklich alles einzutragen. Dabei muss ich erklären, dass ich selbst solche Sachen wie „Brief zur Post bringen“ oder „Wäsche waschen“ und „Gassi“ in meinen Kalender eintrage. Ich verliere sonst einfach den Überblick. Aus diesem Grund nutze ich die To-Do Einlagen von Filofax. Diese füge ich einfach zwischen den zwei Seiten einer Woche ein und sehe so genau, was ich noch erledigen muss.

 
Natürlich ist die Bastelei eher ein Hobby und benötigt entsprechend Zeit. Ich habe mich nun einmal länger hingesetzt und einige Wochen für die Zukunft dekoriert. Ich denke, dass ich bei einem schön gestalteten Filofax auch Spaß daran habe zu planen und zu organisieren und mir so auch ein paar Freiräume schaffe, weil ich den Überblick behalte.
  

 

 
Zum Basteln kann man ganz unterschiedliche Sachen verwenden. Sticker und Deko-Klebebänder habe ich zum Beispiel bei Depot, im Buch- und Schreibwarenladen erstanden. Manche der Filofax-Wahnsinnigen bestellen massenweise Kram im Internet, was mir aber zu viel ist. Mit etwas dickerem Papier und der Google-Bildersuche kann man sich seine Sticker auch selbst machen. So spart man nicht nur Geld, sondern hat auch einfach mehr Möglichkeiten.
 
Für mich ist mein Filofax eine Mischung aus Kalender, Notiz-, Tagebuch und Poesiealbum. Während viele ihre Termine im Smartphone eintragen, bin ich in dieser Beziehung eher ein analoger Mensch und arbeite lieber mit Stift und Papier.
Natürlich muss es kein hochpreisiger Filofax im Original sein, denn Ringbuch-Kalender gibt es auf dem Markt natürlich viele. Mich hat die Qualität und das Aussehen einfach überzeugt, weshalb ich diese Investition gerne gemacht habe. Außerdem nutzt man so ein Ringbuch auch nicht nur für ein Jahr, weil die Kalendarien und zusätzlichen Blätter austauschbar sind.
 

 

Ich hoffe, ich konnte Euch mit diesem sehr bilderreichen Blogpost ein bisschen inspirieren und Lust darauf machen, Euren Kalender zu gestalten. Gut organisiert zu sein, spart einfach Zeit und treibt mich persönlich an. Vom Lernplan über den Einkaufszettel, hin zu verschiedenen Listen mit beispielsweise Büchern, die man noch unbedingt lesen will usw. In einem kreativ und übersichtlich geführten Kalender findet vieles Platz. Ich bin auf jeden Fall total begeistert und habe nun einen neuen, praktischen Begleiter für jeden Tag!

Veröffentlicht von

23, Studentin, Schreiberling, Ronja Räubertochter mit Hang zu rosa und veganer Kosmetik.

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